Leserbriefe / Diskussion!
11. Juni 2010
Meldungen sind uns zugegangen, dass der ASF die Sperre von
Hermann Traussnigg aufgehoben hat.
Welches die Gründe dafür waren ist genauso unverständlich wie die vorher
verfügte Sperre.
Beispiel von sachlicher Kompetenz hat damit die Führung des ASF vermissen
lassen.
Ob man damit ohne Konsequenzen "zur Tagesordnung" übergehen wird können, darf
bezweifelt werden.
rudi
08. Juni 2010
Österreichische Staatsmeisterschaft Compak Sporting in Leobersdorf
An der STM CSP haben teilgenommen:
13 Schützen aus Niederösterreich, 14 Schützen aus Oberösterreich, 6 Schützen aus
der Steiermark und 1 Schütze aus Wien.
Aus dem übrigen Österreich sonst niemand. Damenwertung konnte keine getan
werden, ebenso auch keine Super-Veteranen.
Ob der Schießplatzinhaber samt CSP- Referent mit dem Besuch zufrieden war, wurde
nicht bekannt.
Die Teilnahme ist allerdings bei manchen Landesmeisterschaften höher.
Offenbar zeigen sich hier die Verfügungen der Verantwortlichen des ASF in
Zusammenhang mit der Sperre des Hermann Traussnigg. Doch auch zeigt sich, dass
die Solidarität zu Traussnigg nicht von allen getragen wird.
Gespannt wird man beobachten, ob der schwache Besuch an der STM Nachwirkung
haben wird.
rudi
12. Mai 2010
Mit
Schützenheil
Wolfgang Bauer
----- Original Message -----From: ThumTo: Wolfgang BauerSent: Tuesday, May 11, 2010 9:23 AMSubject: Causa Ausschluss Traussnigg
Sehr geehrter Herr Präsident!Ich ersuche um Aufklärung in der Causa Ausschluss von Hermann Traussnigg aus dem ASF !Man kann über die Person des Hermann Traussnigg durchaus geteilter Meinung sein,aber die Ursachen einen derart hervorragenden Schützen internationaler Klasse beim Jagdparcours auzuschließen muss gewaltige Gründe haben, sonst ist dieser Schritt des ASF nicht zu akzeptieren.Traussnigg wurde Europameister der Veteranenklasse wie auch der späteren Super-Veteranen, mehrfach auch an zweiter Stelle platziert.Sein Name ist unverrückbar verbunden mit der österreichischen Szene im Jagdparcours, in ganz Europa und weltweit als Parcoursschütze bekannt.
Seinen Einsatz für den österreichischen Jagdparcours insgesammt soll einmal wer anderer zusammen bringen!Besonders zu erwähnen ist sein Einsatz als Förderer der Jugendklasse , gelungen ist ihm diese ebenfalls an die internationale Leistungsklasse heran zu führen.Auch ich hatte mit ihm nicht immer das beste Einvernehmen, besonders als er mein Nachfolger im ehemaligen Beretta-Gun-Club wurde.Aber ich versichere Ihnen, dass alle Jagdparcours-Schützen Österreichs diesen Schritt des ASF-Präsidium nicht goutieren werden, sollte dies aus persönlicher Empfindlichkeit geschehen sein, und nicht zum Besten aus der Sicht des Jagdparcours.Eine Meinungsverschiedenheit auszutragen ist eine Sache, aber einen Schützen auszuschließen und ihm damit die Möglichkeit zu nehmen seinen Sport auszuüben, das ist eine äußerst schwerwiegende Entscheidung.Vieles ist in der letzten Zeit geändert worden, und nicht alles wird von den Schützen gut geheißen,ich erwähne nur das Theater mit den Richtern sowie das der Wettkampfausweise ( Chipkarten ).Meine Mitglieder haben mich zu dieser Anfrage gedrängt, und deshalb ersuche ich um Antwort.mit besten GrüßenPräsident des SC-PannoniaKommR. Rudolf Thum
10. Mai 2010
noch immer keine Wettkampfausweise ...
dafür wurde uns aber eine besondere " Köstlichkeit" zu gesandt:
da läuft etwas " aus dem Ruder "
bin schon neugierig auf die zu erwarteten Reaktionen ...
rudi
2. Mai 2010
Trotz mehrfacher Ankündigung gibt es noch immer keine " Chip - Wettkampfausweise " ...
20. April 2010
E-Mail an Hermann Traussnigg
20. April 2010
E-Mail von Hermann Traussnigg
12. März 2010
Die Einführung der Chip-Karten an Stelle der alten Wettkampfausweise hat für Schützen und Vereine zu beträchtlichen Mehrbelastungen geführt.
Am Beispiel eines burgenländischen Vereines, der bis jetzt pro Schützen / Mitglied € 2,20 pro Jahr an den Landesverband abführte, dafür umgekehrt eine Förderung von € 3.00 pro Schütze / Mitglied zurück bekommen hatte, und zudem kostenlos die Jahresmarken für die Wettkampfausweise bekommen hatte, um diese den Schützen zu übergeben. Seitens des Landesverbandes wurden die Vereine aufgefordert, möglichst viele Schützen / Mitglieder zu melden, da diese Differenz der Vereinskasse zu Gute kommt.
Nun kostet einem Schützen die Chip-Karte pro Jahr € 15.-. Der Landesverband soll € 13.- zurück bekommen, dies würde für die Spitzensportförderung verwendet. Vereinsförderungen gibt es in diesem Sinne keine mehr, Gelder seihen gestrichen worden. Dabei liest man in der ASV Homepage von erhöhten Sportfördermitteln.
Was werden die Auswirkungen sein:
1.) Viele
Vereine werden Ihren Mitgliedern erhöhte Vorschreibungen schicken müssen, da
die Kosten der Chip-Karte / Wettkampfausweises eben nicht mehr kostenlos
ist.
2.) Die Vereine werden sich überlegen, ob es sich rechnet, weiters möglichst
viele Mitglieder zu melden, wenn umgekehrt keine Förderung retourniert
werden. Das wird in Folge die gemeldeten Schützenzahlen deutlich senken, mit
der der LV gegenüber des Bundesverbandes und der BSO auftreten wird können.
3.) Die beabsichtigte Unterschiebung einer Versicherung der Schützen mit der
Einführung der Chip-Karte hat man mittlerweile als nicht zumutbar erkannt,
und fallen gelassen. Sind doch die meisten der Schützen durch Jagdkarten
bereits genügend versichert.
Somit stellt sich die Frage, was hier im Sinne der Schützen verbessert wurde ?!
KommR.
Rudolf Thum
Präsident des SC-Pannonia